Stefan Sauer mit 94,3% zum Bundestagskandidaten gewählt

Bürgermeister Stefan Sauer wurde beim CDU-Kreisparteitag mit einem eindrucksvollen Wahlergebnis von 94,3% zum Kandidaten für die Bundestagswahl 2017 nominiert.

Der scheidende Bundestagsabgeordnete Franz Josef Jung resümierte in seiner Eröffnungsrede noch einmal auf die zurückliegenden drei Jahre CDU geführter Bundesregierung in der großen Koalition. Er verwies auf die im europäischen Vergleich hervorragenden Witschaftsergebnisse in dieser Zeit. Deutschland steht besser da als jemals zuvor. Die Arbeitslosenquote ist auf unter sechs Prozent gesunken. Der Bund macht keine neuen Schulden mehr. Hohe Steuereinnahmen auf Grund der guten Situation ermöglichen es uns, in vielen Bereichen zu investieren: fast 18 Milliarden Euro in Bildung und Forschung alleine im Jahre 2017, 4 Milliarden Euro für den Ausbau des schnellen Internets, fast 230 Milliarden Euro für Straßen, Schienen und Wasserwege im Zeitraum bis 2030.

Gerne habe ich mich in meinen Jahren im Bundestag für all diese Themen engagiert. Nunmehr jedoch habe ich mich entschlossen, den Weg für einen anderen Vertreter unseres Kreises freizumachen. Für mich persönlich bedeutet der heutige Tag einen Abschied, so Jung. Nach fast einem halben Jahrhundert in der Politik werde ich nicht mehr als Kandidat für die Bundestagswahl 2017 antreten. In meinem politischen Leben habe ich viel erreicht und denke, dass es nunmehr Zeit ist, den Stab an einen Jüngeren zu übergeben.

Jung weiter, ich bin sehr froh, dass wir in unseren Reihen einen Kandidaten gefunden haben, den ich als Nachfolger für das Bundestagsmandat im Kreis Groß-Gerau mit Freude und Nachdruck empfehlen kann. Unser Bürgermeister Stefan Sauer ist in unserem Kreis tief verwurzelt und hat sich seit fast einem Jahrzehnt in seinem Amt einen hervorragenden Ruf geschaffen - und dies über die Parteigrenzen hinweg. Als gebürtiger Rüsselsheimer und Mitglied zahlreicher Verbände, Vorstände und Kommissionen im Kreis kennt er die Menschen, ihre Wünsche und ihre Probleme wie kaum ein Zweiter. Er ist mit allen Bereichen des politischen Lebens in unserer Region vertraut: ob es infrastrukturelle Aufgaben wie Wasser- und Stromversorgung oder Abfallwirtschaft sind, ob es die wirtschaftliche Entwicklung des Kreises und seine finanzielle Situation sind, ob es die Belange der Umwelt und der Landwirtschaft sind: auf allen Gebieten hat Stefan Sauer Erfahrungen und Kenntnisse. Die tiefe Verbundenheit mit dem Kreis hat ihn geerdet: er ist das Gegenteil des zuweilen als „abgehoben“ empfundenen Funktionärs, vielmehr lebt, arbeitet und empfindet er mit den Bürgerinnen und Bürgern des Kreises und nimmt sich ihrer Anliegen auf Augenhöhe an.

An den Parteitag gerichtet sagte Jung, der Arbeitgeber eines Abgeordneten ist das Volk, die Menschen, die im Wahlkreis leben und arbeiten und eine Person brauchen, die sie versteht und voll und ganz hinter ihren Anliegen steht. Ich bin sicher, dass Stefan Sauer diese Person ist. Dazu kommt ein weiterer Aspekt, der im politischen Betrieb immer wichtiger wird: Bürgernähe und Transparenz. Nichts nährt Politikverdrossenheit mehr als das Gefühl der Menschen, eine „unsichtbare Mauer“ habe sich zwischen sie und ihre Vertreter geschoben, diese würden ohne Rücksprache mit ihnen auf einer Ebene entscheiden, zu der sie keinen Zugang haben. Stefan Sauer ist ein Garant dafür, dass dieses Gefühl nicht entsteht. Er ist zugänglich und ehrlich; Eigenschaften, die nach meiner Überzeugung für einen Politiker ebenso wichtig sind wie umfassende Sachkenntnis und volles Engagement.

Bürgermeister Stefan Sauer schilderte in seiner Rede seinen politischen Werdegang. Obwohl er schon lange politisch tätig ist war es für Sauer wichtig sich zuerst beruflich weiter zu entwickeln. Wenn es jetzt dazu kommt das Bürgermeisteramt gegen ein Bundestagsmandat einzutauschen so sehe ich Perspektiven meinen Beitrag zur Leistungsstärke zur Sicherheit und des sozialen Lebens in Deutschland leisten zu können, sagt Sauer. Auch das Thema innere Sicherheit wurde von Sauer in seiner Rede angesprochen. Seine Forderung, Politik und Gesellschaft muss deutlich aufzeigen dass es Werte und Regeln gibt die von Jedermann eingehalten werden müssen.

Zum Ende seiner Rede erhielt Stefan Sauer lang anhaltenden Beifall aus dem Kreisparteitag.

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